Sensationelles Ergebnis bei der wichtigsten Auktion des Jahres in Paris. Mehr als 3 Millionen Euro erzielten Vollblüter aus den Kölner Trainingställen von Andreas Suborics, Henk Grewe und Peter Schiergen auf der diesjährigen Arc-Sale in Paris.
Am vergangenen Samstag fand im Umfeld des Prix de l’Arc de Triomphe – bekanntlich das bedeutendste Galopprennen der Welt – eine Auktion, die Arc-Sale, statt. Sie brachte bemerkenswerte Verkäufe hervor, die auch aus Sicht des Kölner Renn-Vereins von großem Interesse sind.
So wurde der bislang von Andreas Suborics in Weidenpesch trainierte Dreijährige Bright Light für sensationelle 1,9 Millionen Euro verkauft. „Ein unkomplizierter Typ mit einem ganz tollen Charakter“, beschreibt ihn sein bisheriger Trainer. Ein wesentlicher Grund für das große Interesse dürfte seine Teilnahme am Prix de l’Arc de Triomphe gewesen sein. Der Hengst startete am Sonntagnachmittag im Arc, musste sich dort jedoch mit dem letzten Platz begnügen. Neuer Besitzer ist Yulong Investments, ein chinesisches Unternehmen. Wo Bright Light künftig trainiert wird, ist bislang noch nicht bekannt.
Für 700.000 Euro wechselte der ebenfalls dreijährige Hengst Salitos den Besitzer. Salitos wird von Peter Schiergen auf der Kölner Galopprennbahn trainiert und belegte unter anderem den dritten Platz im Deutschen Derby. Dazu Peter Schiergen. „Ein Pferd, das nur gute Leistungen kennt, den ich nur ungern ziehen lasse.“ Bislang gehörte er der inzwischen wohl bekanntesten deutschen Besitzergemeinschaft Liberty Racing. Deren Initiator Lars-Wilhelm Baumgarten berichtete von einem Bieterduell zwischen drei Interessenten. Dadurch wurde der ursprünglich angegebene Reservepreis von 400.000 Euro deutlich übertroffen. Salitos wird künftig in Irland bei Trainer Joseph O`Brien stationiert sein.
Auch der Zweitplatzierte des Deutschen Derbys wurde verkauft: Chiefland, ebenfalls im Besitz von Liberty Racing und bislang von Henk Grewe in Weidenpesch vorbereitet, wechselt für 640.000 Euro nach Saudi-Arabien. An dem Hengst hatte es auch großes Interesse aus Australien gegeben. Sein bisheriger Kölner Trainer Henk Grewe kommentiert: „Ein Pferd mit einem unglaublichen Phlegma, der uns sehr beeindruckt hat.“



