Das Saisonfinale in der Domstadt – Kann Lordano das Silberne Pferd zum dritten Mal gewinnen? 

Am Samstag, 31. Oktober 2026 endet die Kölner Saison und auf der Galopprennbahn Weidenpesch wird noch einmal eine bunte Mischung aus faszinierendem Galopprennsport und bester Unterhaltung für Groß und Klein geboten. Auf dem Geläuf stehen die letzten großen Entscheidungen der Saison an. Wer wird Kölner Champion? Dazu steigt noch der finale Wertungslauf im vero-Amateurpokal, der über den Gesamtsieg entscheiden kann. Im sportlichen Mittelpunkt steht dabei der Marathon um das Silberne Pferd – Ursula Rosendahl Preis, Gr. 3, der über 3.000 Meter führt und mit insgesamt 55.000 Euro dotiert ist.

Kann Lordano das Silberne Pferd zum dritten Mal gewinnen? 

Der Favorit heißt Lordano und reist aus Mülheim an der Ruhr an. Im dortigen Diana-Stall trainiert Marcel Weiß, der noch am vergangenen Wochenende den Premio del Jockey Cub auf Gruppe 2-Level mit Stingray in Mailand gewann, im Übrigen sein zehnter Gruppe-Erfolg in dieser Saison. Die Stallform könnte also nicht besser sein für den amtierenden St. Leger-Sieger aus dem Gestüt Ittlingen, der von Sibylle Vogt geritten wird. Mit einem Erfolg könnte Lordano bereits zum dritten Mal in seiner einzigartigen Karriere das Silberne Pferd gewinnen.

Erster Herausforderer ist Anspruch aus dem Nachbarquartier von Trainerin Yasmin Almenräder, für den der Kasache Bauyrzhan Murzabayev gebucht wurde. Anspruchs sechster Platz aus Paris im Prix du Cadran auf Gruppe 1-Level eröffnet ihm im Kölner Hauptereignis alle Möglichkeiten. Der New Bay-Sohn dürfte ein ernst zu nehmender Kandidat um den Sieg sein. Drei Pferde aus Kölner Ställen mischen ebenfalls um die vorderen Ränge mit. Dr. Christoph Berglar´s Helvetios bevorzugt zu erwartendes weiches Geläuf. Der Dritte zu Lordano im St. Leger wird von Waldemar Hickst in Weidenpesch trainiert und tritt mit Benjamin Marie an. Der Ittlinger Narrativo startet für Asterblüte-Trainer Peter Schiergen, blickt auf eine starke Frühsaison zurück und muss die zuletzt gezeigten Leistungen steigern. Das gilt auch für Amico, der Ritt von Championjockey Thore Hammer-Hansen. Für den Camelot-Sohn aus dem Kölner Stall von Trainer Henk Grewe wäre ein Platzgeld schon ein Erfolg. Eher ist mit Waldnebel zur rechnen. Der Stall Grafenberg-Schützling hat Routinier Alexander Pietsch im Sattel und reist mit einem Ehrenrang aus dem Silbernen Band der Ruhr aus Düsseldorf an. Sein Trainer Sascha Smrczek zeigt sich jedenfalls zuversichtlich. Mit frischer Siegform hat der norwegische Gast Zakopane unter Oliver Wilson die weiteste Anreise von allen Teilnehmern und tritt für den Stall Perlen an. Die Engländerin Finalise vertritt mit dem Cheveley Park Stud ein renommiertes englischen Gestüt und ist im Jahr erst zweimal am Start erschienen. Sir William Haggas, einer der führenden Trainer in England, dürfte sich etwas ausrechnen, wenn er die Reise mit Finalise in die Domstadt antritt.

Zwei Championate noch offen

Dazu stehen noch zwei weitere wichtige Entscheidungen an. Bei den Amateuren geht es um die Krone – mit dem Endlauf zum vero – Amateurpokal 2026. Dort wird es noch mal richtig spannend, denn einige Kandidaten haben chancenreiche Ritte, sodass Pavel Bradik, der derzeit Führende der Statistik, noch überflügelt werden kann. Silke Brüggemann und Janina Boysen (Dritte und Zweite in der Rangliste), kommen nicht nach Köln, aber dafür könnte Ulrike Timmermann punkten, die mit Wild Copper anreist.

Ebenfalls entschieden wird zum Saisonfinale das Kölner Championat. Derzeit führend in der Statistik der Besitzer ist hier Eckhard Sauren, er könnte aber den Sieg an das Gestüt Ittlingen abgeben müssen, wenn die rot-weißen Farben zwei Siege einfahren sollten. Nummer eins bei den Jockeys bleibt wohl Thore Hammer-Hansen, der kaum mehr einzuholen ist. Bei den Trainern wird es ein Kopf an Kopf Rennen, denn Henk Grewe und Marcel Weiß sind mit jeweils 7 Siegen punktgleich, können aber beide an dem Renntag noch nachlegen.

Zauberhafter Herbst zum Saisonfinale

Am letzten Renntag der Saison 2026 dürfen sich unsere kleinen Besucher auf ein abwechslungsreiches und herbstliches Programm freuen. Neben spannenden Rennen auf der Bahn erwartet Familien ein buntes Angebot an Unterhaltung und Mitmachaktionen für Kinder. Passend zum herbstlichen Motto des Renntages erwartet unsere Besucher auch das Kinderland in farbenfroher Herbstatmosphäre und sorgt mit Laubspielen und Basteleien für tolle Momente. Zauberhaft wird es auch abseits, wenn Kinderzauberin Udini auftritt und für leuchtende Kinderaugen sorgt. Dazu gibt es kostenloses Ponyreiten. Für noch mehr Bewegung und Spaß sorgen eine große Hüpfburg und das beliebte Kinderkarussell. Hier können sich die kleinen Gäste nach Herzenslust austoben. Auch das Kinderschminken ist bei den Kindern besonders beliebt und sorgt für viele bunte Gesichter.

Letzter Renntag für Geschäftsführer Philipp Hein

Das Kölner Saisonfinale am kommenden Samstag ist gleichzeitig der letzte Renntag, den Philipp Hein als Geschäftsführer des Kölner Renn-Verein absolvieren wird. Nach 11 Jahren hatte Hein im Sommer bekanntgegeben, dass er zum Jahresende die Geschäftsführung abgeben wird. Im Rahmen des Renntags wird es eine kleine Verabschiedung geben. Gleichzeitig stellt sich Sören Braun als Nachfolger dem Kölner Publikum vor.

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Unser professionelles Team plant und führt jeden Aspekt der Veranstaltung sorgfältig durch, von der Sicherheit der Pferde und Reiter bis hin zur Schaffung einer elektrisierenden Atmosphäre.

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