Der zweijährige Kölner Hengst Western aus dem Besitz von Eckhard Sauren siegt überlegen im Preis des Winterfavoriten.
Der zweijährige Hengst Western hat am Sonntag auf der Kölner Galopprennbahn mit Jockey Thore Hammer-Hansen im Sattel den traditionsreichen Wettstar.de – Preis des Winterfavoriten über 1.600 Meter gewonnen. Damit gilt der bei zwei Starts noch ungeschlagene Hengst als Favorit für das Deutsche Derby 2027. Der 2,0:1-Favorit setzte sich in dem mit 155.000 Euro dotierten Gruppe III-Rennen überlegen mit 6 1/2 Längen gegen die Außenseiter Taylor Made (Bohumil Nedorostek/Wladimir Panow) und Gokturk (Andreas Suborics/Benjamin Marie) auf den Plätzen durch. Die Zuschauer auf der Kölner Galopprennbahn sahen eine Klasseleistung des in Köln von Henk Grewe trainierten Saxon Warrior-Sohnes. Besitzer des Ausnahmepferdes ist der Kölner Fondsmanager und langjährige Präsident des Kölner Renn-Vereins Eckhard Sauren. Züchter des neuen Winterfavoriten ist das Gestüt Röttgen aus Köln Rath-Heumar. Für den Siegtrainer Henk Grewe war es bereits der dritte Erfolg im wichtigsten deutschen Zweijährigen-Rennen des Jahres. 2019 gewann Grewe mit Rubaiyat, 2021 triumphierte er mit Sea Bay. Für Siegjockey Thore Hammer-Hansen war es der erste Erfolg im Preis des Winterfavoriten. Rekordsieger ist nachwievor der unvergessene Heinz Jentzsch mit neun Trainererfolgen.
Henk Grewe (Trainer Western):„Auf der Rennbahn ist er fast ein bisschen aufgedreht, in der Arbeit ein gemütlicher Kerl, der nur das nötigste macht. Das Derby in Hamburg ist unser Ziel im nächsten Jahr.“
Thore Hammer-Hansen (Jockey Western): „Der Winterfavorit war immer unser Ziel. Er lief bei aller Überlegenheit noch etwas babyhaft. Er ist ein ganz tolles Pferd, das auch morgens in der Arbeit so viel Freude bereitet. Es macht einfach Spaß, ihn zu reiten.“
Heimsieg durch Favoritin Questa Luna im BBAG-Auktionsrennen
Besitzer Eckhard Sauren freute sich bereits zuvor über einen zukunftsweisenden Sieg seiner Debütantin Questa Luna (1,8:1) im BBAG – Auktionsrennen (52.000 Euro, 1.600m). Auch die Sea The Moon-Tochter gewann im Stile eines Klassepferdes und wird ebenfalls von Championtrainer Henk Grewe im Weidenpescher Park vorbereitet. Im Sattel saß gleichwohl Thore Hammer-Hansen. „Ich hatte zwar einen aufwändigen Rennverlauf. Aber mein Pferd hatte dann doch alles sicher im Griff.“ Henk Grewe ergänzt: „Die Stute hat in den letzten Monaten einen gehörigen Sprung gemacht. Wir machen jetzt Schluss und haben in der nächsten Saison ein richtig tolles Pferd für die besseren Rennen.“ Auf den Plätzen landeten mit Siel (Andrea Ricupa) und Edelweiß (Bauyrzhan Murzabayev) Pferde aus Düsseldorf und Köln.
Asket in ganz großem Stil
Eine imponierende Siegvorstellung zeigte auch Gestüt Röttgens Asket im einleitenden Zweijährigen-Rennen. Unter Jockey Martin Seidl zeigte der Sea The Moon-Sohn mit einem 17-Längen Erfolg (!) eine hochüberlegene Vorstellung auf dem aufgeweichten Kölner Geläuf und empfahl sich für bessere Aufgaben.
Kölner Saison auf der Zielgeraden
Rennbahn-Geschäftsführer Philipp Hein zieht dann auch ein positives Fazit des vorletzten Kölner Renntages des Jahres, der bei trockenem, teilweise sogar sonnigem Wetter über die Bühne ging: „Wir sind trotz der großen Derbykonkurrenz des 1.FC Köln zufrieden mit dem Besuch und freuen uns schon jetzt auf das große Saisonfinale im Weidenpescher Park.“
AUSBLICK: Das große Finale der Kölner Turfsaison 2026 im Weidenpescher Park findet am Samstag, 31. Oktober, statt. Im sportlichen Mittelpunkt steht dann der Marathon um das Silberne Pferd. Die Gruppe III-Prüfung führt über 3.000 Meter und ist mit insgesamt 55.000 Euro dotiert.



