Im ersten Klassiker der deutschen Galoppsaison hat es auf der Kölner Galopprennbahn in Weidenpesch am Pfingstmontag eine grandiose Siegvorstellung eines englischen Pferdes gegeben. Title Role aus dem Besitz und der Zucht des Titelsponsors COOLMORE hat die mit 125.000 Euro dotierten COOLMORE CITY OF TROY – German 2.000 Guineas, eine Gruppe 2-Prüfung für dreijährige Hengste und Stuten über 1.600 Meter, gewonnen. Der Hengst aus England , im Training bei Simon und Ed Crisford in Newmarket, verwies dabei in einem packendem Finish den von Karl Burke trainierten Shayem (Clifford Lee) auf den zweiten Rang. Als bester Deutscher endete als Dritter der Ittlinger Loucas (Waldemar Hickst / Rene Piechulek), der im Einlauf vom späteren Sieger behindert wurde. Eine Überprüfung folgte, das Ergebnis blieb aber unverändert. Vierter wurde der mitfavorisierte Franzose Lord Clover, der nach mäßigem Start lange in hinteren Regionen gelegen hatte.
Im Rahmen des Renntages wurden 20.000 Euro für den Verein „Kölsche Fründe“ gespendet
Die Sonne küsste den Weidenpescher Park an diesem ereignisreichen Pfingstmontag beim BENEFIZ-RENNTAG und auch Guido Cantz zeigte sich als Botschafter der Stiftung VEREINT! von der Atmosphäre auf dem Kölner Hippodrom sehr beeindruckt. „Ich bin immer wieder gerne hier und freue mich über die tolle Stimmung, die in Weidenpesch herrscht. Und auch, weil es etwas Wunderbares für die ganze Familie ist, die Kinder kommen hier voll auf ihre Kosten. Das gefällt meiner Frau und mir ganz besonders.“ Und es wurden stolze 20.000 Euro für den Verein Kölsche Fründe gesammelt.
Stimmen nach dem COOLMORE CITY OF TROY – German 2.000 Guineas:
Sean Levey (Jockey von Sieger Title Role): „Ich hatte immer an der Innenseite eine gute Lage. Und er konnte dann im Finish super beschleunigen.“
Waldemar Hickst (Trainer des Drittplatzierten und besten deutschen Pferdes Loucas): „Wir wären immer Zweiter geworden. Das Pferd hat trotz Behinderung ein tolles Rennen gelaufen, er hat noch nichts falsch gemacht.“
Stingray ganz groß im MERKUR Spielbanken Cup
Je älter, desto besser. Dies gilt besonders für den fünfjährigen Wallach Stingray aus dem Besitz und der Zucht von Günter Schmidt. Unter der Ägide des Mülheimer Trainers Marcel Weiß kämpfte der Jahresdebütant mit der Schweizerin Sibylle Vogt im Sattel seinen Gegner Montanus im Endkampf nieder im mit 30.000 Euro dotierten MERKUR Spielbanken Cup über 1.850m, dem zweiten sportlichen Höhepunkt des Tages. Siegbesitzer Günter Schmidt spendete spontan 10 Prozent seines Siegpreises (18.000 Euro) für den guten Zweck.
Beeindruckende Dreijährige Dom Bosco und Four Seasons
Mit einem spektakulären Kampf-Erfolg im Eröffungsrennen hat sich der Dreijährige Dom Bosco unter Jockey Rene Piechulek eindrucksvoll aus der Sieglosenklasse verabschiedet. Ziel für den Alson-Sohn der Besitzer Klaus und Marc Bert sind diverse Auktionsrennen, so sein Trainer Axel Kleinkorres. Eine halbe Stunde später profitierte der ebenfalls dreijährige Four Seasons des Stalles Hanse von einem taktisch klugen Ritt von Essentur Turganaaly Uulu. Dabei machte der Schützling von Asterblüte-Trainer Peter Schiergen einigen Eindruck und könnte demnächst noch auf den Derbyzug aufspringen.

